DSL-Vollausbau für Bürgstadt?
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 14.06.2015


neues Infodokument: Telekom-Anschluss Zwangsumstellung?

Quartal 2/2015: WICHTIG!!! Infodokument Umstellung auf IP/MAgenta-Tarife, sonst Kündigung?


Infodokumente zum Herunterladen

»» Infodokument Umstellung auf IP-Telefonie Magenta u.a. sonst Kündigung - überarbeitet: 28.02.2016



»» Infodokument VDSL 16000-50000 hier HERUNTERLADEN - überarbeitet: 30.11.2012

»» Mini-Flyer VDSL/Entertain hier HERUNTERLADEN - überarbeitet: 14.11.2012

»» Infodokument DSL 6000-16000 hier HERUNTERLADEN - überarbeitet: 14.11.2012

Aus dem Inhalt:

  • Welche Geschwindigkeiten sind möglich bzw. sinnvoll? Welcher Tarif ist sinnvoll?
  • Muss ich meine DSL-Geräte austauschen? Hinweise zur Geräteauswahl.
  • Kann ich auch als Nicht-Telekom-Kunde die neuen Geschwindigkeiten nutzen?
  • Wie beantrage ich die schnelleren Geschwindigkeiten?

Autor: Markus Weis, Dipl.-Inform(FH), Computer effizient, Bürgstadt




Historie

November 2012: Der VDSL - Ausbau in Bürgstadt ist beendet und der VDSL - Anschluss mit oder ohne Entertain (IPTV) ist buchbar!


November 2012: VDSL bis zu 50.000 und T-Entertain sind in Bürgstadt verfügbar.


Juli/August 2012: Im Rathaus (Gewölbehalle) fand ein Infoabend der Telekom zur möglichen VDSL-Austockung statt. In den folgenden Wochen entstand ein VDSL-Flyer mit Anmeldebögen, der an alle Bürgstadter Haushalte und in etlichen Fußmärschen auch an in Bürgstadt "DSL-verdrahtete" Miltenberger Haushalte verteilt wurde. Das Engagement hat sich gelohnt!


18.07.2012: Bürgstadt hat die einmalige Chance auf eine VDSL-Aufstockung. Es werden 300 Interessenten benötigt. VDSL-Infobroschüre und VDSL-Anmeldeformular hier (bitte nicht mehr ausfüllen)


22.05.2010: Die schnelleren Geschwindigkeiten sind nun über eine Spezial-Hotline bestellbar. Bis zur Aktivierung können dann noch ca 7-10 Tage vergehen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Infodokument (siehe folgende Rubrik).


18.03.2010: Verzögerung der Aktivierung des DSL-Ausbaus
Die Deutsche Telekom teilt mit, daß sie den ursprünglich geplanten Fertigstellungstermin 31.März 2010 nicht ganz einhalten kann. Zwar sind alle bautechnischen Arbeiten in Bürgstadt abgeschlossen, es treten jedoch noch Softwareprobleme mit der Einbindung der neuen Baugruppen in das Administrations- und Buchungssystem der Telekom auf. Die Telekom geht davon aus, daß die Probleme in wenigen Wochen behoben sind.
Die Gemeinde Bürgstadt und die Telekom bitten um Ihr Verständnis. Wir schließen uns dem an ... und bitten, von Unmutsbekundungen Abstand zu nehmen.


11.03.2010: Status-Update DSL-Gewerbegebiet Hettersau
Der Gemeinderat hat in seiner Gemeinderatssitzung am 09.03.2010 entschieden, auch den Ausbau der DSL-Versorgung im Gewerbegebiet Hettersau an die Telekom AG vergeben. Hierzu wurde ein Kooperationsvertrag mit einer Auftragssumme von 22.000 EUR abgeschlossen. Dieser Teilausbau soll seitens der Telekom noch in der ersten Jahreshälfte 2010 abgeschlossen werden.


23.02.2010: Status DSL-Gewerbegebiet Hettersau
Im Quartal 4/2009 wurde der DSL-Ausbau im Gewerbegebiet Hettersau ausgeschrieben. Vermutlich wird der Gemeinderat noch im März 2010 über eine Auftragsvergabe des DSL-Ausbaus abstimmen.


17.02.2010: Ablauf der Aktivierung der schnelleren DSL-Anschlüsse
Für alle Anschlussinhaber sollten nach Aktivierung des DSL-Ausbaus Bandbreiten ab DSL13000 zur Verfügung stehen; einzig der abgeschlossene Tarif entscheidet dann, welche Bandbreite Sie erhalten; z.B. DSL 6000 beim Tarif 'call+surf comfort'.

Bei den schnellen ADSL-Anschlüssen handelt es sich nicht um VDSL-Technologie, da hier der Bedarf noch zu gering ist. Eine Aufrüstung auf VDSL für ganz Bürgstadt wäre in der Zukunft technisch möglich. Auch die Technologie DSL16000plus ist in Bürgstadt nicht aktiviert. Der Tarif T-Home Entertain wird in Bürgstadt daher bis auf weiteres nicht möglich sein.

Die schnelleren Geschwindigkeiten werden NICHT automatisch geschaltet; es erfolgt eine Bekanntmachung im Amtsblatt. Dort wird Spezial-Hotline-Nummer genannt sein. Dort können Sie dann die Aktivierung der schnelleren Geschwindigkeit beantragen; Sie erhalten daraufhin die Geschwindigkeit, die in Ihrem Tarif enthalten ist (z.B. DSL6000 beim Tarif call+surf comfort).
Der Schritt über die Spezial-Aktivierungs-Hotline ist nötig, da manche DSL-Modems/Router bei Aktivierung des neuen Anschlusses keine Verbindung mehr herstellen können und ggf. ein Austausch erforderlich ist. Die Spezial-Hotline geht dann mit Ihnen dann Ihre DSL-Geräte durch und Sie erfahren dann, ob Ihre DSL-Geräte zu erneuern sind oder nicht. Weitere Informationen erhalten Sie hier nach offizieller Aktivierung des DSL-Ausbaus.


17.09.2009: Aktivierung des DSL-Ausbaus erfolgt flächendeckend im Verlauf Q1/2010
Der DSL-Ausbau liegt im Zeitplan. Wie Sie sicher bereits gemerkt haben, vollzieht sich der Ausbau nicht wie geplant in zwei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten (erst die unterversorgten Gebiete, dann die restlichen Teile), sondern es wird parallel an allen Stellen gearbeitet (Aufstellen der KVZs, Verlegung von Leerrohren, Durchschuß der Glasfaserkabel, Bestückung der KVZs). Daher wird die Aktivierung der schnellen Anschlüsse nicht schrittweise nacheinander von Q3/2009 bis Q1/2010 erfolgen, sondern für Alle gleichzeitig im Verlaufe des ersten Quartals 2010.


DSL-Ausbau gestartet (Juli 2009)
Der DSL-Ausbaus hat begonnen ... an mehreren Stellen in Bürgstadt wurden bereits Gruben für die neuen KVZs ausgehoben bzw. die neuen KVZ-Gehäuse aufgestellt. Da diese zur Inbetriebnahme noch bestückt und verkabelt werden müssen, bitten wir noch um Geduld.


DSL-Ausbau - KVZ-Standorte genehmigt (23.05.2009)
In der Zwischenzeit wurden in Zusammenarbeit von Gemeinde und Telekom die 14 Standorte für die Glasfaser-DSL-Verzweiger festgelegt. Da die "Kästen" deutlich größer sind als normale Telefonverteilerkästen, war es nötig, geeignete Standorte zu finden, bei denen beispielsweise Gehwege nicht zu stark eingeengt werden, aber auch weitere Gesichtspunkte berücksichtigt werden mussten.
Der Bürgstadter Gemeinderat hat am 19.05.2009 14 Kabelverzweiger-Standorte genehmigt. Der DSL-Ausbau kann daher nun in die Bauphase übergehen.


DSL-Ausbau - Details (20.02.2009)
Ausgebaut werden alle Bürgstadter KabelVerZweiger (KVZ), indem sie mit Glasfaserkabel anstatt wie bisher per Kupferkabel angefahren werden.
Das Industriegebiet-Nord profitiert von einem KVZ in der Freudenberger-Straße, sodaß im Industriegebiet ca. DSL6000 verfügbar sein wird.
Für die restlichen Bürgstadter DSL-Anschlüsse werden Bandbreiten zwischen DSL 13000 und DSL 16000 erzielt.

Drei KVZs im Verlauf der Eichenbühler Straße bzw. in Nähe "Am Stadtweg" stehen allerdings auf Miltenberger Grund und versorgen einige wenige Bürgstadter Anschlüsse; ein Ausbau bzw. eine finanzielle Beteiligung am Ausbau dieser drei KVZs steht nicht auf der Agenda der Stadt Miltenberg. Hier bleiben laut Aussage der Telekom für ca 20 Anschlüsse die bisherigen Bandbreiten unverändert.


!! Gemeinderatssitzung vom 27.01.2009 !!
Der Gemeinderat hat einer Kooperation mit der Telekom für den Internet-Geschwindigkeits-Ausbau zugestimmt. Die Entscheidung fiel insbesondere bzgl. der technischen Zukunftssicherheit auf die Glasfasertechnik der Telekom.
Die Marktgemeinde Bürgstadt investiert hierfür ca. 300 000 Euro in zwei Bauabschnitten. Phase 1 erstreckt sich auf Bürgstadt-Nord; also das Gebiet nördlich der Achse Hauptstraße, Streckfuß, St.-Urbanus-Straße in Richtung Freudenberg; inklusive des Industriegebiets. Ca 750 Nutzer erhalten somit hohe Bandbreiten anstatt DSL384 oder DSL786. Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich über die restlichen Gebiete und betrifft rund 900 Anschlüsse. Drei auszubauende Kabelverzweiger bedienen allerdings auch über 250 Miltenberger Anschlüsse; daher will die Gemeinde Bürgstadt noch mit Miltenberg über eine Kostenbeteiligung verhandeln.

Die Fertigstellung aller Arbeiten wird auf spätestens Quartal 1/2010 geschätzt. Nähere Angaben bzgl. Terminen und Ausbaugrad können erst gemacht werden, nachdem die Verträge mit der Telekom unterzeichnet wurden.


Gemeinderatssitzung vom 11.11.2008
Auszüge aus dem Sitzungsprotokoll; entnommen von www.buergstadt.de
[...] Hierzu begrüßte Bgm. Stolz Herrn Alexander Vogler, der für den Bereich DSL für Kommunen bei der Telekom als technischer Leiter zuständig ist und das Telekom-Angebot detailliert vorstellte.

Zu Beginn seiner Ausführungen erklärte er die Reichweitenproblematik beim herkömmlich für die Telefonie verwendeten Kupferkabel. Dieses habe je nach Querschnitt eine relativ hohe Dämpfung, so dass mit steigender Entfernung zum Versorgungsknoten auch die Bandbreite deutlich abnimmt.

Zur Änderung dieser Problematik und zur Beschleunigung der Bürgstadter Internetzugänge gibt es letztlich 4 Alternativen:

  • Mobilfunk UMTS: Der Internetzugang über das Mobilfunknetz funktioniert mit der UMTS-Technik zwar recht gut bis 7 MBit/s, nimmt aber mit steigenden Benutzerzahlen stetig ab.
  • Funklösung WiMax: Es können 1-3 MBit/s erreicht werden, wird in Bereichen in denen kein Glasfaser in der Nähe liegt verwendet, wird aber in Gemeinden der Größenordnung von Bürgstadt nicht eingesetzt, da für einen entsprechenden Empfang in der gesamten Gemeinde viele Funkmasten benötigt werden, die ebenfalls hohe Kosten verursachen.
  • Kabel Deutschland: Kabelnetz ist für DSL-Versorgung geeignet, sobald es von Kabel Deutschland Rückkanalfähig gemacht wird – bei vielen Nutzern am Kabel nimmt die Leistung ab; Zur Kabel-Technik ist der Konkurrenz der Weg verschlossen.
  • Glasfaserkabel (Telekom): Zukunftsfähige DSL-Verbindung mit technisch möglicher Übertragungsrate von 100Mbit/s bis zu 100GBit/s

Hierzu erläuterte Herr Vogler, dass man die KvZ in Bürgstadt mit Glasfaserkabel anbinden muss, indem der erste KvZ von dem Knotenpunkt in Miltenberg/Nord versorgt wird. Insgesamt würden bei einem Vollausbau in Bürgstadt 21 KvZ mit Glasfaserkabel miteinander verbunden. Von den KvZ geht es dann mit dem herkömmlichen Kupferkabel in die Haushalte. Die jetzt eingebaute Technik würde sich dann jederzeit mit der neuen VDSL-Technik ausbauen lassen, die dann eine Übertragungsrate von 50 MBit/s liefern würde. Dieser Ausbau ist derzeit jedoch noch von der Regulierungsbehörde auf 51 Städte in Deutschland beschränkt. Der allerletzte Schritt wäre dann etwa bis zum Jahr 2030 die Zuleitung mit Glasfaserkabel in jeden Haushalt.Die Größe der neuen KvZ wird künftig etwa dreimal so groß sein, wie die bisherigen KvZ.
Herr Vogler stellte dar, dass derzeit in Bürgstadt 1912 Haushalte mit Kupferdraht erschlossen werden. Hiervon liefern 1.111 Anschlüsse eine Bandbreite von mehr als 1.000 Kbit/s, wobei hiervon nur etwa 20 % eine Übertragungsrate von 1.512 KBit/s und mehr erreichen. Die höchste Übertragungsrate in Bürgstadt bringt derzeit in Einzelfällen 3.000 Kbit/s. 787 Anschlüsse liefern eine Bandbreite von weniger als 1.000 KBit/s, 13 Anschlüsse verfügen über kein DSL.

Herr Vogler betont, dass jeder Anbieter, der derzeit kabelgebundes DSL mit einer höheren Bandbreite als 3.000 Kbit/s in Bürgstadt anbiete, unseriöse Angebote mache.

Im Folgenden ging Herr Vogler noch detaillierter auf die Bürgstadter Situation ein und stellte anhand von Übersichtsplänen den derzeitigen Ausbau mit KvZ und die daraus resultierende Versorgungssituation dar.
Bei einem Ausbau und einer Aufrüstung aller KvZ mit Glasfaser könnte je nach Entfernung des einzelnen Haushalts zum nächsten KvZ eine Übertragungsrate von 12.000 – 16.000 Kbit/s garantiert werden.
Selbst eine Versorgung des Industriegebietes vom Ortsnetz aus könnte noch zu einer dortigen Bandbreite von 6.000 Kbit/s führen. Er betonte das sehr gut ausgebaute Leerrohrnetz in Bürgstadt, was dazu führt, dass aufgrund der auszubauenden Größenordnung noch ein relativ günstiges Angebot gemacht werden kann.
Er erläuterte, dass der Ausbau mit einem Eingriff in eine befestigte Oberfläche etwa 60.000 EUR pro Kilometer beträgt, ein Ausbau in unbefestigte Oberflächen 20.000 EUR pro Kilometer und das reine Einziehen von Glasfaserkabel in vorhandene Leerrohre 5.000 EUR.
Die Aufrüstung eines KvZ kostet die Telekom rein an Materialkosten ca. 20.000 EUR zuzüglich etwa 30 % Kleinteile und Arbeitslohn.

Hiernach würde sich eine Deckungslücke von rund 550.000 EUR errechnen. Aufgrund durchgeführter Wirtschaftlichkeitsrechnungen durch die Telekom unter Berücksichtigung künftiger Wartungs- und Pflegearbeiten an der Technik kann die Telekom diese Leistung bei einem Vollausbau Bürgstadts für derzeit 381.000 EUR anbieten. Allerdings wird er die Tatsache, dass Kabel Deutschland bereits in Bürgstadt anklopft nochmals seinem Kalkulator mitteilen, so dass dieser vielleicht nochmals eine weitere Wirtschaftlichkeitsberechnung macht.

Herr Vogler informierte den Gemeinderat über den Schwellenwert von 200.000 EUR Investitionsvolumen. Bei Überschreiten dieses Vergabevolumens innerhalb eines Auftrages, müsste, um in den Genuss der Förderung zu kommen, eine Einzelnotifizierung bei der EU beantragt werden. Nach Rücksprache der Telekom beim Wirtschaftsministerium wurde von dort bestätigt, dass auch durch eine saubere und begründete Trennung einer Maßnahme in zwei technische Ausbauprogramme (unter 200.000 EUR) die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt werden und man keine Gefahr läuft die Zuschüsse zu gefährden.

Herr Vogler stellte klar heraus, dass die Telekom einen Ausbau bei unserer Versorgungsstruktur und zu diesen Preisen nur dann umsetzt, solange Kabel Deutschland noch nicht versorgt hat.
Sollte es zu einem Ausbau kommen, wäre die technische Realisierung spätestens innerhalb von 12 Monaten umgesetzt.

Bgm. Stolz sieht eine Investition seitens der Gemeinde in das Privatunternehmen Telekom auch als eine Investition für den Bürger. Dennoch bleibt der fade Beigeschmack, dass sich eine Kommune an Investitionen einer Privatfirma beteiligt.

Der Gemeinderat wird in einer der nächsten Sitzung eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des DSL-Ausbaus fällen.


Oktober 2008
Im Ort kursierende Gerüchte bzgl. eines bevorstehenden Ausbaus von Kabel Deutschland in Bürgstadt sind falsch.
Korrekt ist, daß bei Kabel Deutschland interne Diskussionen laufen bzgl. der deutschlandweiten Ausbaustrategie und einer eventuellen finanziellen Einbindung der Kommunen/Gemeinden. Aber auch hierzu gibt es kein offizielles Ergebnis.
Korrekt ist, daß seit Oktober Kabel Deutschland-Internetzugang auch in und um Obernburg verfügbar ist. Kabel Deutschland baut also sein Netz sukzesskive aus; bzgl. eines geplanten Ausbaus der Region Miltenberg liegen keine Angaben und keine Aussagen vor.


September 2008
Der Markt Bürgstadt hat die Bedarfsanalyse und die Markterkundung abgeschlossen und führt derzeit gemäß den aktuellen EU-Richtlinien ein Auswahlverfahren (öffentliche Ausschreibung) zur Herstellung einer schnellen Breitbandanbindung an das Internet durch.
Ausschreibungsunterlagen und -bedingungen


September 2008
Die Infomappe für Entscheider wurde überarbeitet. Neu ist u.a. eine detaillierte Betrachtung von Alternativtechniken.
Infomappe herunterladen


September 2008
Der Gemeinderat Bürgstadt stand nach der Beendigung und den Resultaten des Markterkundungserfahrens in der Sitzung vom 2.9.2008 vor der Enscheidung, ob ein Internetausbau angesichts der unumgänglichen Eigenbeteiligung der Gemeinde weiterverfolgt werden soll.
Der Gemeinderat beschloß, den Internetausbau im Sinne staatlicher Förderrichtlinien weiterzuverfolgen.


August 2008
Die DSL-Bedarfserhebung der Gemeinde Bürgstadt ist ausgewertet und wurde im Portal der Breitbandinitiative Bayern eingetragen. Die Bedarfserhebung war der behördenrechtlich erste nötige Schritt, um eventuelle Fördergelder für einen DSL-Ausbau beantragen zu können.
Der zweite - aktuell laufende Schritt - ist ein Markterkundungsverfahren (gemäß den aktuellen EU-Richtlinien) zur Herstellung einer Breitbandanbindung an das Internet. Im Zuge dieses Verfahrens werden Anbieter gesucht, die bereit sind, kostenlos eine ausreichende Breitbandanbindung ans Internet für die aktuell noch nicht versorgten bzw. unterversorgten Gebiete des Marktes Bürgstadt zu schaffen. Etwaige Anbieter werden hiermit aufgefordert bis spätestens 25. August 2008 ihr Interesse an einem Ausbau, eine Kostenermittlung und den zeitlichen Rahmen der Realisierung an den Breitbandpaten des Marktes Bürgstadt zu übersenden.
Wem sich der Sinn und die Erfolgschancen dieses Verfahrens nicht erschließt ... dies ist das vorgeschriebene Verfahren für Gemeinden, die sich um Fördergelder für den DSL-Ausbau bewerben wollen.

Bei der Umfrage des Gewerbevereins Bürgstadt (Herbst 2007) nahmen 93 Unternehmer/n teil, 66 bezeichneten ihre DSL-Geschwindigkeit als nicht ausreichend.
Bei der Umfrage der Gemeinde Bürgstadt (Sommer 2008) nahmen 98 Unternehmer/n teil, 73 bezeichneten ihre DSL-Geschwindigkeit als nicht ausreichend ... der Bedarf nimmt also zu.


16.06.2008 bis 15.07.2008
DSL-Umfrage der Gemeinde Bürgstadt!

Der Markt Bürgstadt ist stark bemüht, die DSL-Versorgungssituation in Bürgstadt zu verbessern. und hat - auch in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Bürgstadt - eine DSL-Bedarfserhebung gestartet.
Es ist wichtig, daß sich möglichst viele Bürgstadter Firmen, Selbständige und Haushalte daran beteiligen.

Sofern Sie per Postwurf kein Anschreiben erhalten haben, laden Sie sich bitte einen der folgenden Fragebögen herunter, drucken Sie ihn aus und geben Sie Ihn bitte ausgefüllt bis zum 15.07.2008 im Bürgstadter Rathaus ab:


Mai 2008
1) Die Gemeinde Bürgstadt hat angesichts der immensen Kosten (ca 300.000 EUR netto) für einen DSL16000-Vollausbau Bürgstadts bei der Telekom eine Ermittlung der genauen Kosten beantragt, die anfielen, wenn lediglich alle TDSL-Übertragungseinrichtungen mit weniger als DSL1000 auf DSL16000 aufgerüstet würden; inklusive einer Darstellung der DSL-Auswirkungen auf den gesamten Ortsbereich.

2) Die Technik zum DSL-Ausbau, wie Sie noch in Eichenbühl benutzt wurde (ein Hauptverteiler für den gesamten Ort), wird von der Telekom aus internen Gründen nicht mehr angeboten und nicht mehr umgesetzt. Die Gemeinde Bürgstadt hat hierzu eine Anfrage an die Telekom gestellt, mit der Bitte um schriftliche Bestätigung dieser bislang nur mündlichen Aussage.

3) Desweiteren wurde eine Ermittlung der genauen Kosten beantragt für die DSL-Vollversorgung des Industriegebietes Bürgstadt-Nord unter Berücksichtigung der Erweiterung des Industriegebietes in Richtung Freudenberg.

4) In Kürze erfolgt eine genaue Bedarfsermittlung bzgl. der Ausschöpfung eventueller Fördermöglichkeiten.


April 2008: Ergebnisse der Gemeinderat-Sitzung vom 15.04.2008
Laut Antwort der Telekom würde ein flächendeckender DSL-Vollausbau Bürgstadts auf 16.000 kbit/s eine Deckungslücke bei der Telekom von 260.000 EUR netto verursachen, die vom Markt Bürgstadt zu tragen wäre. Hinzu kämen noch die Kosten für die Erschließung des Industriegebietes mit 27.000 EUR netto.


März 2008: Breitbandförderung-Neuigkeiten
Für die Breitbandversorgung in Bayern stellt der Freistaat Bayern in den nächsten drei Jahren insgesamt 19 Mio. Euro Fördergelder (einschließlich Bundesmittel) zur Verfügung. Nach Inkrafttreten der Richtlinie (voraussichtlich April/Mai 2008) können bei den jeweiligen Bezirksregierungen die Förderanträge eingereicht werden.

Details und Förderungs-Eckpunkte in diesem Dokument.


19.03.2008: aktueller Stand des Telekom-Angebots
Die Gemeindeverwaltung hat im November 2007 bei der Telekom eine detaillierte Kostenkalkulation für einen flächendeckenden DSL16000-Vollausbau beantragt. Ein Telefonat der Gemeinde mit der Telekom von Anfang März ergab, daß die Kalkulation voraussichtlich erst Anfang April vorliegt. Bislang sind aus dieser Kalkulation noch keine Zahlen bekannt ... daher sind alle kursierenden Zahlengerüchte rein spekulativ!
Vor Eintreffen der Detailkalkulation wird das Thema DSL im Gemeinderat verständlicherweise ruhen, denn Voraussetzung für eine weitere Diskussion sind konkrete Investitionsangaben.


19.03.2008: Kommunalwahl 2008: DSL-relevante Auszüge aus Zeitungsartikeln und Parteiflyern
Weitere Details in dieser Artikelsammlung.


Dezember 2007: DSL in Miltenberg, Wertheim und Buchen
Die Stadtverwaltung Miltenberg erhebt in einer Umfrage den DSL-Bedarf unter Bürgern und Gewerbtreibenden. Bei entsprechender Nachfrage will sich die Stadtverwaltung an die bayerische Breitbandinitiative um Fördermittel bewerben.
Wertheim-Dörlesberg und Buchen-Hettigenbeuren und Buchen-Hornbach arbeiten ebenfalls an einer DSL-Grundversorgung.


23.11.2007: Pressemitteilung: Bayern legt Breitband/DSL-Ausbauförderung bis Januar 2008 neu auf
Weitere Details in dieser Pressemitteilung vom 22.11.2007.


17.11.2007: Bote vom Untermain-Artikel bzgl. DSL-Engagement in Niedernberg und Röllbach
Warum und wie Niedernberg und Röllfeld kürzlich die DSL-Situation Ihrer Wirtschaftsstandorte verbessern wollen, zeigt ein Artikel aus dem Boten vom Untermain vom 17.11.2007. Die Aussagen im Artikel bestätigen die Wichtigkeit einer schnellen DSL-Anbindung für die Attraktivität eines Wirtschaftsstandorts.


09.11.2007: Detailkalkulation für Idealversorgung bei der Telekom beantragt
Die Gemeindeverwaltung (danke an Thomas Hofmann!) hat bei der Telekom eine detaillierte Kostenkalkulation für einen DSL-Vollausbau beantragt.

Die Kalkulation wird mit dem Ziel einer flächendeckenden Versorgung aller Bereiche Bürgstadts mit DSL-16000 (inkl. Industriegebiet-Nord) erstellt. Da eine solche Lösung mehrere Verstärker/Verteiler erfordert, ist hier wohl ein benötigter Investitionszuschuss im sechstelligen Bereich zu erwarten. Eine Annäherung an eine bewältigbare Investitionszulage kann in einem zweiten Schritt dadurch erreicht werden, indem der Grad der DSL-16000-Vollversorgung abgestuft wird.

Laut Aussagen der Telekom werden keine Grabungsarbeiten nach Miltenberg-Nord benötigt. Die bestehende Verbindung Bürgstadts nach Miltenberg-Nord würde als Basis für einen DSL-Vollausbau Bürgstadts ausreichen. Dies sei allerdings schon in der Investitionszulage von 50.000 EUR zzgl. Glasfaserkosten des letzten Telekomschreibens berücksichtigt gewesen.

Die minimale Variante eines DSL-Ausbaus für Bürgstadt wäre ein alleiniger Ausbau im Bereich netto (Steffleinsgraben), denn dort muß aus technischen Gründen in jedem Fall die erste Instanz eines Ausbaus erfolgen. Inwiefern sich dann die DSL-Versorgung sämtlicher Bereiche Bürgstadts verbessert, könnte nur gemutmaßt werden; daher wird hier auf eine Aussage vorerst verzichtet, solange die Antwort der Telekom noch nicht vorliegt.

Die Detailkalkulation der Telekom wird im Quartal 1/2008 vorliegen. Sie sollte die Grundlage für die Diskussion über den Ausbaugrad und die Finanzierung des DSL-Ausbaus innerhalb des Gemeinderates unter Miteinbeziehung örtlicher Internet-Experten und 1-2 betroffener Unternehmen sein.


03.11.2007: Infomappe fertiggestellt
Die 26-seitige Infomappe "Standortfaktor Internet - Die Gefährdung der Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes und Wohnortes Bürgstadt aufgrund zu langsamer Internetanbindung" ist fertiggestellt und wurde allen unseren Gemeinderätinnen und Gemeinderäten ausgehändigt.
Infomappe herunterladen


20.10.2007: Umfrage unter Bürgstadter Unternehmen zeigt: es besteht Handlungsbedarf!
Die Ergebnisse der Umfrage unter Bürgstadter Unternehmen und Selbständigen deckt sich mit den Warnungen von Wirtschaftsministerien, dem Deutschen Gemeinde- und Städtetag und dem Bayerischen IHK-Tag: Gemeinden mit langsamen DSL verlieren den wirtschaftlichen Anschluß! Die Ergebnisse der Umfrage erhalten Sie in der Rubrik "Darum Vollausbau".
Danke an Alle Selbständigen, die an der Umfrage teilgenommen haben!

Nachtrag vom 10.11.2007:nett Die Ergebnisse der Umfrage sowie das ausführliche Infopapier wurde an alle Umfrageteilnehmer gemailt.


05.10.2007: Zeitungsartikel titelt: "Mit DSL gut versorgt"
Mehrere Bürger und Gewerbetreibende wiesen uns irritiert auf den oben erwähnten Artikel im Boten vom Untermain hin. Dieser Artikel war leider unglücklich formuliert, sodaß er dem Leser suggerierte, als habe Bürgstadt eine sehr gute DSL-Infrastruktur. Ich habe daher am 18.10.2007 einen Leserbrief verfasst, der am 19.10.2007 abgedruckt wurde. Ich danke allen Bürgern, die mir für diesen Leserbrief Lob ausgesprochen haben ... mir wäre jedoch produktives Engagement der Betroffenen lieber als passives Schulterklopfen.
Lesen Sie hier eine ausführliche Gegendarstellung zum Artikel!


Juli 2007 - Telekom-Mitarbeiter meldet sich
Im Juli 2007 meldete sich ein Mitarbeiter der Telekom aufgrund dieser Homepage. Er fragte, warum denn die Gemeinde Bürgstadt bei der Telekom noch keine detaillierte Kostenkalkulation eines DSL-Ausbaus angefordert habe. Der Telekom-Mitarbeiter meinte, er wolle sich mit unserer Gemeindeverwaltung in Verbindung setzen, um dort Verständnis für den Standortnachteil "schwaches DSL" zu wecken und um eine Kalkulation der Kosten, mit der sich Bürgstadt an einem Ausbau beteiligen müsste, anzuregen.


03. Juli 2006 - DSL-Light für fast alle Bürgstadter verfügbar
Laut kein-dsl.de hat die T-Com die Anhebung der Dämpfungsgrenze für DSL auf 55 db in vielen Ortsnetzen in Bayern bereits umgesetzt. Nun erhöht die T-Com die Reichweite von DSL bundesweit ab Juli 2006. Eine weitere Erhöhung auf 60db ist zum Ende des Jahres geplant aber noch nicht sicher.

Seit dem 03. Juli 2006 liefert der T-Online-DSL-Verfügbarkeits-Test für einige Bürgstadter Haushalte grünes Licht, wo zuvor keine Verfügkarbeit angezeigt wurde. Vielleicht gehören Sie dazu!






Archiv



29. März 2006 / 08. Mai 2006
Laut kein-dsl.de hat die Telekom Bayern hat einen Feldversuch, den Dämpfungswert von 49,9 db auf 55 db zu erhöhen, erfolgreich abgeschlossen.
Derzeit noch auf Bayern begrenzt kann DSL nun angeblich bis 55 db geschaltet werden.
Dies ist insofern interessant, weil einige der Bürgstadter Betroffenen einen Dämpfungswert von ca 50 db haben.




22. November 2004
Die Liste der DSL-Interessenten wurde von mir in der KW 48/2004 der TCOM übergeben. Über etwaige Ereignisse/Antworten wird in dieser Rubrik informiert werden.

Laut einer Auskunft der TCom arbeitet man derzeit an einer "neuen Technik", die bis Q2/2005 geschaltet sein soll. Dies war eine pauschale Aussage, die sich nicht direkt auf Bürgstadt bezogen hat.



13. September 2004
Bürgstadt ist telefonleitungsbezogen an der Vermittlungstelle Miltenberg-Nord angeschlossen. Die DSL-Verfügbarkeit ist stark von den verwendeten Leitungslängen und der Leitungsqualität abhängig. Erst vor einiger Zeit wurde wohl ein Ausbau der Vermittlungsstelle vorgenommen, von dem ein Großteil Bürgstadts DSL-bezogen profitiert hat. Die betroffenen Haushalte - insbesondere die Randzone von Bürgstadt Nord - befinden sich laut Telekomangaben definitiv zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt und ein Ausbau sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchführbar. Erfahrungswerte einiger ähnlicher Aktionen besagen, daß 80-20 DSL-Interessenten nötig wären, um den dazu nötigen Ausbau einer Vermittlungstelle durchzuführen.

Dennoch die Bitte an Sie: Informieren Sie ihre Nachbarn und alle betroffenen Freunde in ganz Bürgstadt über diese Aktion. Sie können dazu die ausdruckbaren Handzettel aus der Rubrik Mithelfen verwenden. Aus diesem Grund verlängern wir die



Ende August 2004
Aktionsbeginn
 



 
Infomappe "Warum DSL-Ausbau?"
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